Thursday, August 24, 2006

Auberginenmarmelade

This time I wanted to join to SHF with eggplants jam.

Dieser Beitrag sollte ursprünglich für den SHF sein. Allerdings habe ich hier, wo ich lebe, leider keine mini- bzw. Baby-Auberginen, wie letztes Jahr gefunden.

Auberginenmarmelade kennen ganz viele aus dem Glas aus dem (türkischen) Laden. Ich allerdings habe sie nie gekauft, kann es deshalb schlecht mit denen, die ich bis jetzt gegessen und gekocht habe vergleichen. Diese Marmelade scheint ursprünglich eine südostanatolische Spezialität zu sein, welches heute gut bekannt ist in der ganzen Türkei. Im Orginal wird sie etwas anders hergestellt, wobei ich auch dieses nicht gegessen habe. Allerdings wird eine Zutat im Orginal verwendet, welches auch bei einer Variante des türkischen Kürbisdesserts verwendet wird. Allerdings kenne ich diese Zutat leider nicht so gut, meine Mutter hatte den Kürbisdessert vor 20 Jahren mit dieser Zutat zubereitet. Diese besondere Zutat heißt im türkischen kirec, was Kalk!!! bedeutet. Man spricht von gelöschtem und nicht gelöschtem Kalk und verwendet das gelöschte soweit ich weiß. Die Früchte werden über Nacht in die Flüssigkeit eingelegt, die anscheinend beim löschen von Kalk entsteht.(Hört sich alles so giftig, gefährlich an;)) Und erst am nächsten Tag weiter verarbeitet. Dieser Vorgang bringt die in größere Stücke geschnittene Früchte dazu, dass sie aussen knackig und innen ganz weich sind. Sie werden auch leicht durchsichtig. Man benutzt dieses Kalk zur Herstellung von besonderen Desserts und Marmeladen aus Feigen, rohen Walnüssen, Wassermelonenschalen und wie schon erwähnt auch Kürbis und Auberginen.

Mein Rezept enthält kein Kalk;) So wurden sie mit der leichten "im kalten Wasser Abschreckmethode" zu bereitet. Übrigens macht es die einzige türkische Internetquelle, die Rosa letztes Jahr zum Thema ausfindig gemacht hatte auch so. Meine Marmelade dieses Jahr schmeckt nicht so gut wie letztes Jahr. Es lag einfach an den normalen Auberginen, die dieses Jahr verwenden musste, denke ich. Da ich ja nicht "so" viel Zucker verwende, müssen die Auberginen auch einen leichten Aroma mit sich bringen. Dafür scheine ich aber mit den diesjährigen Auberginen bezüglich des Glanzes dem Orginal näher gekommen zu sein.

PS: Rezept folgte später am 3.9.06.

2 Comments:

Anonymous ostwestwind said...

Kein Rezept, keine Teilnahme oder hab' ich dich überlesen?

8/30/2006 9:47 AM  
Blogger dilek said...

Hallo Ulrike,
habe es leider dann doch nicht mehr geschafft. Habe mich auch geärgert, aber hatte längeren Besuch und konnte gar nicht an den Rechner:(

9/05/2006 9:30 AM  

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